Gruppe
Person
Musik: Jannis Kirchner
Text: Jannis Kirchner/Ulrich Stoll
Arrangement:
Jannis Kirchner/Sebastian Hug
Leadstimme:
Jannis

Auslaufmodell

Denk ich an unsre erste Reise zurück
fühl ich junge Liebe und junges Glück
Deine Stimme die schönste die ich je hörte
es gab überhaupt nichts was mich an dir störte.
Ich liebte deine Pläne, deine Ziele, deine Art
du hast mich vor unzähligen Fehltritten bewahrt
Diese Zeit war ganz groß. Diese Zeit war der Hit.
Wohin mein Weg auch führte, ich nahm dich mit.


Du bist formvollendet schön und elegant in schwarz gekleidet,
ein Mordsgerät, von jedem der dich sieht, werd ich beneidet.
Alle wollten sie dich haben und ich habe dich gekriegt,
heute weiß ich nicht mehr, ob mir noch so viel an dir liegt. /
Dein dominantes Wesen war vielleicht am Anfang noch ganz nett,
doch was soll ich damit anfangen, du taugst ja nicht für's Bett,
immer sagst du mir, wo's langgeht und das Schlimmste daran ist,
in Wahrheit hast du selber keinen Plan, ich sag dir, was du bist: //


Du bist ein Auslaufmodell. Ein Auslaufmodell.
Wenn ich dich nicht mehr möchte, dann gibt es hier ganz schnell
keinen anderen Mann mehr, der dich noch haben will,
darum wär's für dich jetzt besser, du wärst einfach mal still.


Anstatt zu schweigen dirigierst du mich wie immer hin und her
wo ist links und wo ist rechts? Man wird verrückt von dem Verkehr.
Du kostest mich die Nerven, das ist dein viel zu hoher Preis,
ich hab das ungute Gefühl, wir beide drehen uns im Kreis. /
Ich glaube nicht daran, dass wir die Kurve nochmal kriegen,
du lässt mich unterdess in eine Sackgasse abbiegen
die richtige Abzweigung hast du wieder mal verpasst
und das liegt bestimmt daran, dass du ein Update nötig hast! //


Du bist ein Auslaufmodell. Ein Auslaufmodell....


Was soll ich denn mit dir noch machen? Hab ja schon alles probiert,
selbst das Servicecenter kriegt unser Problem nicht repariert.
Du weißt weiterhin nicht, was du willst und forderst noch von mir,
dass ich dir "wenn möglich" folge, aber eines sag ich dir: /
Viel zu lange, dass ich dich an meiner Seite schon ertrug,
heute ist's mit unsrer Einbahnstraße endgültig genug.
Immer musst ich für dich spuren, aber das ist jetzt vorbei,
immer ließt du mich am Rad dreh'n, jetzt mach ich mich von dir frei. /


Ich bedien mich meiner Fäuste, um dein Dasein zu beenden.
Das lässt dich völlig kalt, du sagst "wenn möglich, bitte wenden!".
So wie's aussieht, war das dann wohl dein allerletzter Wille,
ich seh dich aus dem Fenster segeln, dann ist endlich Stille. //


Und so kehre ich erleichtert zurück zu meiner Alten,
die ist zwar etwas knittrig und hat schon ein paar Falten,
aber das ist mir ganz egal, weil ich mich so freu,
meiner guten alten Straßenkarte bleib ich noch lange treu.